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Heiliges Jahr der Barmherzigkeit

 

Bischofswort März 2016

Zusammenschluss der Pfarreien Steinau und Ulmbach


Nach fast zweijährigen Überlegungen und vielen Zweifeln, ob eine vom Bistum Fulda angeregte Neustrukturierung zu schaffen sei, wachsen nun die beiden katholischen Pfarreien Steinau und Ulmbach unter dem neuen Namen „Katholische Pfarrei Heilige Dreifaltigkeit“ zum 01.01.2017 zusammen. Dazu gehören die beiden Kirchen St. Paulus in Steinau und Mariae Himmelfahrt in Ulmbach, sowie die Filialkirche Hl. Dreifaltigkeit in Uerzell und eine Marienkapelle in Klesberg.

 

Inzwischen wurde ein gemeinsamer Pfarrgemeinderat gewählt, der seit Ende April die Arbeit aufgenommen hat. Unter Mitwirkung der vom Bistum zur Seite gestellten Gemeindeberater Inge Männig und Michael Bieling fand ein erstes großes Treffen als Einkehrtag statt. Einen ganzen Tag arbeitete man gemeinsam an den Herausforderungen und Zielen, die der Zusammenschluss der ehemals selbständigen Gemeinden mit sich bringt. Am Ende sprachen alle nur noch von einem „harmonischen Miteinander“ und zeigten sich „zuversichtlich“, was den Prozess des Zusammenwachsens betrifft.

 

Die am Einkehrtag Beteiligten, zu denen auch Pfarrer Dr. Samuel Rapu, Gemeindereferentin Astrid Keul und Verwaltungsratsmitglied Norbert Machuy gehörten, vereinbarten, die Unterschiedlichkeiten ebenso weiterhin zu respektieren wie auch die Chancen zu nutzen, die ein solcher Zusammenschluss bieten kann. Das Motto ist: „Gutes und Bewährtes erhalten und mit gegenseitigem Verständnis neue Schritte gemeinsam wagen.“ Da gibt es verschiedene Stärken in jeder Gemeinde, die die Orte prägen. Sie sollen erhalten und weiter gefördert werden, ohne dass sie in dem anderen Ort übernommen werden müssten, aber auch die Chancen die sich bieten zu erkennen und zum Wohle für alle zu nutzen.

 

Durch die Vergrößerung ergeben sich auch personell neue Konstellationen. Sie bieten vor allem auch eine gegenseitige Bereicherung, wo Neues entstehen kann. Man hoffe, dass die Bedenken eines Zusammenschlusses der städtisch und stark ökumenisch ausgerichteten Gemeinde Steinau und des ländlich, traditionell geprägten Gebietes von Ulmbach mit der Zeit beseitigt werden können.

 

Wer einen Gottesdienst besuchen möchte, werde auch künftig mehrere Möglichkeiten vorfinden. „Dadurch wachsen die Gemeinden zusammen“, ist man sich sicher. Die Gottesdienstordnung werde sich nicht wesentlich ändern. Zwar gehe Pfarrer Manfred Kopka in den Ruhestand, habe aber angeboten weiterhin vor Ort zu leben und auch seelsorglich behilflich zu sein. Man will prüfen, ob die Einrichtung von Fahrgemeinschaften und Fahrdiensten, die es den Gemeindemitgliedern ermöglichen sollen zu auswärtigen Gottesdiensten gelangen zu können, Annahme finden.

 

Auf Initiative des Pfarrers Dr. Samuel Rapu sind in Ulmbach im letzten Jahr Arbeitskreise in der Gemeinde entstanden. Sie beinhalten Fragen der Liturgie, sowie des Kommunion- und Krankenbesuchsdienstes, die Öffentlichkeitsarbeit und die Arbeit mit den Senioren und Kindern der Gemeinde. In Steinau existieren beispielsweise ein Geburtstagsbesuchsdienst für Ältere und ein Ökumene-Arbeitskreis. Diese sollen zusammenwachsen und weitere sind in Planung. So könne sich die Arbeit verteilen und besonderen Interessen einzelner Rechnung getragen werden.


Der neu gewählte Pfarrgemeinderat, dem neun Ulmbacher und sechs Steinauer angehören, versteht sich jedenfalls schon als gemeinsames Gremium und möchte die eigene Euphorie auf die gesamte Gemeinde übergreifen lassen. Der Neustrukturierungsprozess ist in vollem Gang. Der neue gemeinsame Verwaltungsrat soll bereits im März 2017 gewählt werden.

 

Das zentrale Pfarrbüro werde in Ulmbach sein, weil Pfarrer Dr. Samuel Rapu dort lebt und der katholische Kindergarten in Ulmbach sowie die Betreuung des dortigen Friedhofs für das Büro mit großem Arbeitsaufwand verbunden seien. In Steinau verbleibe eine Außenstelle als Kontaktstelle, die zu festgelegten Bürozeiten geöffnet werden soll. Durch künftige Neuerungen in der EDV des Bistums entstehe für die Büros eine Vernetzung, so dass von jedem Ort Zugriff auf alle notwendigen Daten und Programme bestehe. Die Hauptkirche der neuen Pfarrei soll die St. Paulus Kirche in Steinau sein. Ihre Lage ist zentral im Stadtgebiet mit den dazugehörigen Ortsteilen und hat ein eigenes Pfarrheim. Anders als früher soll die Spendung der Sakramente jedoch unabhängig davon weiterhin in allen zugehörigen Kirchen möglich sein.


Grund für die Umstrukturierungen, die vor zwölf Jahren mit der Bildung des Pastoralverbundes Heilig Kreuz Kinziggrund begonnen hatten, sind der demographische Wandel und die gesellschaftlichen Veränderungen sowie der Wunsch mit möglichst wenig Personal auch zukünftig bestehen zu können. Das Bistum Fulda strebe eine Strukturreform bis 2030 an, um insgesamt größere Einheiten zu schaffen. Für größere Pfarreien bietet sich durch den höheren Arbeitsaufwand die Möglichkeit zur Einstellung eines hauptamtlichen Verwaltungsleiters an, worin man sich eine Entlastung des Seelsorgers erhofft. Ein solches Vorgehen werde jetzt geprüft.

Fronleichnam 2016

Schon in aller Frühe hatten sich am Fronleichnamstag die fleißigen Helfer zusammengefunden, um auf dem Kirchplatz alles vorzubereiten. Auch in diesem Jahr konnten die Frauen wieder auf zahlreiche Blumenspenden zurückgreifen, so dass ein wunderschöner Blumenteppich in Form einer Monstranz gelegt werden konnte.

 

Rechtzeitig um 9.00 Uhr verzog sich der Nebel, so dass der Gottesdienst bei strahlendem Sonnenschein auf dem Kirchplatz gefeiert werden konnte. Die anschließende Prozession ging wie in den letzten Jahren an der Schule und der Turnhalle vorbei zur Brüder-Grimm-Straße. Am Ihrem Haus hatte unsere Küsterin Malwine Ellenbrand einen schön geschmückten Altar, ebenfalls mit einem Blumenteppich aufgebaut, so dass die Prozession hier zum ersten mal stoppte. Ein weiterer Altar war im Seniorenheim Viehhof von Familie Pizzala aufgebaut worden. Auch hier wurde gebetet, gesungen und der Segen durch Pfr. Kopka gespendet. Den Abschluss fand die Prozession dann in der Sankt Paulus Kirche mit dem Te deum und dem sakramentalen Kirchen.

Wie auch in den vergangenen Jahren wurde die Gemeinde tatkräftig durch die Musiker und Musikerinnen des Musikvereins Germania Steinau unterstützt.

Neuer Pfarrgemeinderat im Gottesdienst eingeführt
Neuer Pfarrgemeinderat im Gottesdienst eingeführt

Nachdem der neue Pfarrgemeinderat für Steinau und Ulmbach bereits am Pfingstsonntag in Ulmbach feierlich in sein Amt eingeführt wurde, haben sich die neuen PGR-Mitglieder am Dreifaltigkeits-Sonntag auch in Steinau der Gemeinde vorgestellt und wurden eingeführt.


Pfarrer Kopka verglich in seiner Predigt die Arbeit in den unterschiedlichen Gremien der Pfarrei mit der Aufgabe einer kleinen Schraube in einem Schiffsrumpf. Jede, auch noch so kleine Schraube, ist wichtig für ganze Schiff. Als sich die kleine Schraube lockerte und herauszufallen drohte, wollten sich die anderen Schrauben lockern und die großen Rippen des Schiffs riefen „Um Gottes Willen bleibt! Denn wenn ihr nicht mehr haltet, dann ist es um uns geschehen.“ Da beschlossen sämtliche Rippen und Platten und Schrauben, eine gemeinsame Botschaft an die kleine Schraube zu senden, sie möge doch bleiben; denn sonst würde das ganze Schiff bersten. Das schmeichelte der kleinen Schraube, dass ihr solch große Bedeutung beigemessen wurde, und sie ließ sagen, sie wolle sitzen bleiben.

Als Erinnerung wurde den neuen PGR-Mitgliedern eine Kette mit einer Schraube überreicht.

Ausgeschiedene PGR-Mitglieder mit Dank verabschiedet
Ausgeschiedene PGR-Mitglieder mit Dank verabschiedet

Im Anschluss an den Gottesdienst am Dreifaltigkeits-Sonntag wurden auch die aus dem Pfarrgemeinderat ausscheidenden Mitglieder, die nicht mehr für das Gremium kandidiert hatten mit Dank und einem Blumenstrauß verabschiedet.


Dem neuen Pfarrgemeinderat gehören folgende Mitglieder nicht mehr an:

  • Klementine Göbel (PGR-Mitglied seit 2003)
  • Gertrud Richter (PGR-Mitglied seit 1995, seit 2003 im Vorstand, von 2007 bis 2016 Sprecherin)
  • Karl Bedenk (PGR-Mitglied seit 1995, Sprecher von 1995-2007)
  • Bernhard Schäfer (PGR-Mitglied seit 1983)


Außerdem ausgeschieden sind Andreas und Karola Heil, beide waren Mitglied im PGR seit 2007)


 
 

Pfarrgemeinderatswahl



Pfarrgemeinderatswahlen 2016


Der am 19./20.03.2016 gewählte, gemeinsame Pfarrgemeinderat für die
Kirchengemeinden Steinau und Ulmbach setzt sich wie folgt zusammen:



Betz, Detlef Ulmbach                          Buning, Gert Steinau
Göbel, Lisa Steinau                             Hergenröder, Benedikt Ulmbach
Hofmann, Mechthild Sarrod                 Iglhaut, Isabell Steinau
Jobst, Beate Uerzell                            Leibold, Monika Uerzell
Matthäus, Kerstin Steinau                   Möller, Silke Klesberg
Rehm-Bös, Stefanie Steinau               Saase, Regina Steinau
Schöppner, Marco Ulmbach                Schöppner, Theresa Ulmbach
Stein, Monika Sarrod                           


Zum Sprecher des Pfarrgemeinderats wurde in der konstituierenden Sitzung am 20. April 2016 Benedikt Hergenröder gewählt, stellvertretende Sprecherinnen sind Isabell Iglhaut und Monika Stein.


Bildunterschrift des 1. Bildes

Zuschnitt der neuen Kirchengemeinden steht fest
– Bericht aus der Steuerungsgruppe des Pastoralverbundes


Um unsere Gemeinden für die Zukunft neu aufzustellen, wurde im Pastoralverbund Heilig Kreuz Salmünster-Kinziggrund im September 2014 die Bildung einer Steuerungsgruppe beschlossen, die ein Konzept zur Zusammenlegung von Gemeinden erarbeiten sollte. Im Herbst 2015 wurden drei Varianten vorgelegt, die nun in der diözesanen Steuerungsgruppe in Fulda erörtert wurden. In der letzten Sitzung der Steuerungsgruppe des Pastoralverbunds im Bildungshaus Salmünster wurde nun das Ergebnis von Domkapitular Christof Steinert vorgestellt. Ziel des Prozesses soll die Bildung von zwei Pfarreien aus den bisherigen Gemeinden Alsberg, Bad Soden, Marborn, Romsthal, Salmünster, Steinau und Ulmbach sein. Es wird eine Pfarrei Alsberg-Bad Soden-Salmünster und eine Pfarrei Marborn-Romsthal-Steinau-Ulmbach geben. Für die letztgenannten Gemeinden vollzieht sich der Prozess jedoch in zwei Schritten. Zum 01.01.2017 werden zunächst die Pfarrei Marborn und Romsthal sowie die Pfarreien Ulmbach und Steinau fusioniert. Aus diesen zwei Gemeinden wird in einem zweiten Schritt zum 01.01.2022 eine große Pfarrei. Die Pfarreien Alsberg-Bad Soden-Salmünster werden zum 01.01.2017 zu einer Pfarrei zusammengelegt.
Auf dem Weg zur Vereinigung der Gemeinden werden die Gremien und Verantwortlichen vor Ort durch die Gemeindeberatung des Bistums sowie die Fachabteilungen des Generalvikariates unterstützt. In den nächsten Monaten steht die konkrete Umsetzung des Vorhabens auf der Tagesordnung. Wichtig ist allen Beteiligten, dass das kirchliche Leben vor Ort weiter geht. In diesem Zusammenhang ist die Pfarr-gemeinderatswahl am Palmsonntag 2016 wichtig, die schon in den Grenzen der künftigen Gemeinden erfolgen soll. Hier findet eine neue Wahlordnung erstmals Anwendung, in der alle Ortschaften der neuen Gemeinden berücksichtigt werden. Ähnliches gilt für die Verwaltungs-räte, die 2017 neu zu wählen sind.
Ein herzlicher Dank und Vergelt’s Gott allen, die den mühevollen Weg mitgetragen und gestaltet haben! An uns allen liegt es, die Zukunft unserer Gemeinden mit Leben zu füllen im Geist Gottes, der seine Kirche trägt und führt.
gez. Pfarrer Dr. Michael Müller
Moderator des Pastoralverbundes Hl. Kreuz-Kinziggrund


 
 

Herzlich willkommen in St. Paulus, Steinau

 

 

 

Die Katholische Kirche Sankt Paulus Steinau heißt Sie auf ihrer neuen Homepage herzlich willkommen.

 

Festschrift zum Jubiläumsjahr

 

 

 

 

Im Jubiläumsjahr ist eine umfangreiche Festschrift und Chronik über 50 Jahre Sankt Paulus Kirche entstanden. Es sind noch einige Exemplare übrig, diese können zum Preis vom 5 Euro im Pfarrbüro erstanden werden.

 

Neue Adresse: Spessartblick 2a


Jetzt ist es entschieden, die Spessartstraße in Steinau-Innenstadt heißt ab sofort Spessartblick! Damit ändert sich auch die Anschrift des Pfarrbüros und des Pfarrhauses.


 

St. Paulus Chor


Der Sankt Paulus Chor ist eine Gemeinschaft von Sängerinnen und Sängern aller Altersgruppen, die Freude am Singen hat.

 

Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit willkommen!

 

Küsterdienste


Die Kirchengemeinde sucht weitere ehrenamtliche Küster

 
Aktueller Pfarrbrief

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Messdienerplan

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