Pfarrei Heilige Dreifaltigkeit

Kirchen - St. Paulus Kirche, Steinau

Die Kirche ist erbauet auf Jesus Christ allein.

Wenn sie auf ihn nur schauet, wird sie im Frieden sein.

(GL Nr. 639)

Kirche in Steinau
 

Unsere Kirche und ihre Geschichte


Steinau und die umliegenden Orte befanden sich im Mittelalter im Schnittpunkt der Interessensgebiete der geistlichen Herrschaften Fulda, Mainz und Würzburg. Die Katharinenkirche wurde 1319 dem Kollegiatstift in Salmünster vom Fuldaer Abt übertragen. Noch vor 1435 wurde wegen zunehmender Siedlungsdichte die Kirche Steinau von dem Kollegiatstift getrennt und zur selbständigen Pfarrei erhoben. 1541 wurde Steinau protestantisch.


Im Jahr 1811 wurden die Katholiken von Steinau der Pfarrei Salmünster zugewiesen. Mit Errichtung der Kuratie Marborn gehörten sie als Filialgemeinde zu dieser. Seit dem 01.11.1894 wurden in der Kapelle des Schlosses regelmäßig Gottesdienste gehalten.

Mit dem Ende des 2. Weltkriegs und dem Zuzug zahlreicher katholischer Heimatvertriebener änderte sich die Situation der Katholiken in Steinau. Am 23. Januar 1948 begann Pfarrer Paul Tietz seinen Dienst in der katholischen Seelsorgestelle in Steinau. Mit dem 01. Oktober 1961 wurde die Seelsorgestelle zur selbständigen Kuratiegemeinde mit eigenem Kirchenvorstand.


Der erste Spatenstich für die St. Paulus Kirche konnte am 15. September 1963 erfolgen und nach nur ca. 14-monatiger Bauzeit konnte am 13. Dezember 1964 die Einweihung der im typischen Stil der 60er Jahre erbauten St. Paulus Kirche durch Bischof Dr. Adolf Bolte gefeiert werden. Im April 1967 folgte die Weihe der neuen Glocken sowie im Oktober 1968 die Einweihung der neuen Orgel der Firma Hey, Urspringen/Rhön.


Nach umfassenden Renovierungsarbeiten im Innenraum (1990) sowie an der Fassade (2003) erhielt die Kirche ihr heutiges Erscheinungsbild. Den Altarraum dominieren der Altarblock aus rotem Marmor sowie der an der Wand stehende Tabernakel mit massivem Unterbau ebenfalls aus rotem Marmor. Bemerkenswert ist die Bleiverglasung der Fensterbänder, die um die schmalen Seitenschiffe bis zum Boden des Chorraums geführt sind. 1990 wurden als Kreuzweg die vom Künstler Eberhard Schlotter in 1947 gefertigten Ölgemälde angebracht.


Mit der Gestaltung der 11 x 11 m großen Chorwand wurde 1990 der Frankfurter Künstler Michael Mohr beauftragt. In die Wandgestaltung wurde ein monumentales Holzkruzifix mit leidendem Christus integriert. Der Künstler akzentuierte mit seinem Wandbild den kargen architektonischen Rahmen ohne gegenständliche Symbolik. 


Die Chorwand wurde in großflächige Felder mit jeweils einheitlicher Farbstimmung symmetrisch unterteilt. Die graue Sockelzone schließt mit der Oberkante des Tabernakeltisches ab. Die Breite des gelben Mittelstreifens, vor dem das Kruzifix hängt, nimmt die Breite des Altares auf und findet im Mittelgang seine Fortsetzung. Unter Einbeziehung von Altar und Tabernakel ist er als Weg aller Gläubigen zum auferstandenen Christus zu verstehen.

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