Unsere Motivation

Armut und ein vernachlässigtes Bildungssystem

Das bestehende Bildungssystem Nigerias wurde von den Briten während der Kolonialzeit eingeführt und ist immer noch am britischen Schulsystem orientiert. Bildung, möglichst ein Hochschulabschluss, wird auch weiterhin als Voraussetzung für einen erfolgreichen Einstieg in den Beruf gesehen; die Realität bestätigt dies allerdings nicht mehr, viele Universitäts-Absolventen finden keine Arbeit. Trotz zahlreicher Universitäten, Schulen und anderer Einrichtungen bestehen weiterhin große Defizite im Bildungswesen. Mitverantwortlich dafür sind mangelhafte Investitionen in diesem Sektor. Nur an wenigen öffentlichen Schulen wird angemessener Unterricht erteilt, die Mehrzahl befindet sich in einem sehr schlechten Zustand. Immer noch besucht ein großer Teil der Kinder im Schulalter keine Schule, und selbst der Abschluss einer öffentlichen Schule garantiert nicht den Erwerb von Grundfertigkeiten wie Schreiben und Lesen. Die Analphabetenquote beträgt bei Männern 30 Prozent, bei Frauen sogar rund 50 Prozent. Eine Spirale, die aufgrund der Armut kaum noch durchbrochen werden kann. Neben staatlichen Schulen gibt es zahlreiche private Bildungseinrichtungen, die inzwischen sehr gefragt sind. Die erheblichen Mängel im Bildungssystem sind ein wesentliches Hindernis für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Landes. 70 % der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Die Schere zwischen reich und arm ist erschreckend groß. Von Armut am schwersten betroffen sind Frauen und Kinder. Kinder aus armen Familien müssen meist schwer arbeiten, um die geringen Einkommen ihrer Eltern zu ergänzen. Immer mehr Kinder gehen nicht in die Schule, weil ihre Eltern nicht in der Lage sind ihre Bildung zu finanzieren. Hierfür ist es notwendig, dass sowohl die Eltern beruflich gefördert und den Kindern der Besuch einer Schule ermöglicht wird. 

 

Unser Pfarrer Dr. Samuel C. Rapu wurde 2005 von seinem Bistum in Nigeria nach Deutschland zu weiteren Studien in Frankfurt am Main, Hochschule St. Georgen entsandt und promovierte dort zu dem Thema nachhaltiger Armutsbekämpfung.

2009 wurde er von Bischof em. Heinz Josef Algermissen als Priester in das Bistum Fulda berufen und seit 2015 in die Pfarrei „Mariae Himmelfahrt“ Steinau-Ulmbach, welche in 2017 mit der Stadtpfarrei Steinau an der Straße zur „Kath. Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit Steinau“ fusionierte.

Neben seinem Einsatz hier bei uns war es ihm ein Anliegen, weiterhin für seine Heimat mittels eines Hilfsprojekts etwas tun zu können. So entstanden die Pläne für diese Initiative.

 

Evangelium des Tages

 

Caritas MKK

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Glockengeläut Ulmbach

Glocke 1 "Maria" -  Ton es1 -
Glocke 2 "Petrus" - Ton as1 -
Glocke 3 "Bonifatius" - Ton b1 -
Glocke 4 "Totenglocke" - Ton c2 -
Glocke 5 "Erlöser" -  Ton es2 -
Glocke 6 "Wendelin" -  Ton f2 -

Läutemotiv: Sechsstimmiges erweitertes Westminster

Das Ulmbacher Glockengeläute wurde aufgenommen von Herrn Niklas Grob aus Bieber

 

Sozialdienst Katholischer Frauen

 

Bildungshaus Salmünster

 

Kontakt

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Katholisches Pfarramt

An der Kirche 14

36396 Steinau - Ulmbach


Tel.:  06667 - 458

Fax:  06667 - 918845


E-Mail:     heilige-dreifaltigkeit-steinau@

                pfarrei.bistum-fulda.de

Pfarrbüro Steinau

Katholisches Pfarramt

Spessartblick 2 a

36396 Steinau an der Straße


Tel.:  06663 - 379

Fax:  06663 - 911894


E-Mail:    heilige-dreifaltigkeit-steinau@

               pfarrei.bistum-fulda.de

 

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